Das bieten wir!

Unser Geschäft in der  Ernststraße 3a in Berlin-Tegel bietet alles rund ums Propangas. Im Sommer ist unser Hauptgeschäftsfeld der Verkauf von Gasgrills, im Winter die Belieferung unserer Kunden mit Flüssiggasflaschen.

Gerne beraten wir Sie aber auch bei Kochern, Heizungen, Kühlschränken und anderen Geräten, die mit Propan oder Butan betrieben werden!

BEI UNS WERDEN IHRE PROPANGASFLASCHEN GEFÜLLT!

Bei uns können Sie Ihre Propan-und Butangasflaschen jeder Größe auffüllen, b.z.w., tauschen lassen. Dabei berücksichtigen wir die Reste, die Sie noch in den Propangasflaschen haben (ab 3kg). 

Sie müssen KEINE TÜV-Gebühren entrichten, wenn Ihre Flaschen noch nicht länger als zwei Jahre abgelaufen sind!

Unsere aktuellen Preise für Propan ab März 2012:

Einzel-Kilo:   2,00EUR

3kg:    6,50EUR (2,17/kg)

5kg:    9,90EUR (1,98/kg)

11kg:  19,90EUR (1,81/kg)

19kg:  34,20EUR (1,80/kg)

33kg:  55,00EUR (1,67/kg)

 

 

Die Preise sind auch Anlieferungspreise. Rufen Sie uns einfach an (030/4331001); wir liefern schnell und zuverlässig im Norden von Berlin.

 

 Mail vom 29.03.2012 an den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe Martin Lambert.

Unter dem Betreff "Enteignung in der Ernststraße:3a" schrieb ich folgende Mail:

 

Sehr geehrter Herr Lambert!

 

Ich möchte Ihnen danken, dass Sie gestern Zeit gefunden haben, uns in unserem Geschäft zu besuchen, wenn Sie uns auch keinerlei Hilfen oder Unterstützung zusagen konnten.

Ich wähle diesen Weg der Kommunikation, um Sie persönlich in der nächsten Zeit darüber zu informieren, wie nun die endgültige Räumung in der Ernststraße 3a voranschreitet.

Ich werde in dieser ersten Mail erst einmal Dinge schreiben, die Ihnen bekannt sind, die ich aber erwähnen muss, weil ich versuchen werde diese Mails auch öffentlich zu machen.

Ich bin zusammen mit meinen Eltern 1986 in das Haus in der Ernststraße 3a gezogen. Wir haben dort zuerst im Erdgeschoss zur Miete gewohnt. Mein Vater hatte mit 50Jahren seine Arbeit in Leverkusen verloren, und konnte bei Thyssen-Bandstahl hier in Tegel neue Arbeit als Maschinenbau-Ingenieur finden.

Ich habe in dieser Zeit Rechtsgeschichte an der FU-Berlin studieren können.

Mein Vater verlor dann mit 56 erneut seine Arbeit, weil Thyssen-Bandstahl auf dem Borsiggelände leider schließen musste.

Er hat dann –zusammen mit mir- im Mai 1993 das Gasgeschäft gepachtet, bzw., gekauft (u.a., mit der Abfindung von Thyssen)

Im November 1994 wurde uns das Grundstück zum Kauf angeboten; am ersten Januar 1995 haben wir das Grundstück gekauft.

Nur mit der Altersversorgung meines Vaters war es möglich, die Sicherheiten für eine 100% Finanzierung zu stellen.

Circa vier Jahre später haben wir dann 140.000 DM Kredit  bei der Dresdner Bank ablösen können (u.a., durch eine Auszahlung einer Lebensversicherung meines Vaters). Weitere 100.000 DM wurden als Abschlagzahlung geleistet, um die Hypothekenbelastung weiter zu verringern.

Die Geschäfte liefen mal besser und mal schlechter. Ende 2006 waren die Geschäfte schlecht, auch weil die Borsighallen unserem Nachbarn, dem Supermarkt immer mehr Kunden wegnahmen. Auch war die Konkurrenzsituation zu diesem Zeitpunkt unglücklich, und wir haben zweifellos auch Fehler gemacht.

In dieser Zeit (im April 2007) habe ich das Geschäft meines Vaters übernommen.

Jede Hilfe wurde uns verwehrt, nur ein Microkredit über 10.000 EUR wurde mir von der IBB nach vielem Hin und Her gewährt. Unsere Hypothekenbank wollte uns nicht mehr, weil sie sich mal wieder umstrukturiert hatte und keine Gemischtobjekte (Gewerbe+Privat) mehr haben wollten. Eine Neufinanzierung war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, weil ich als Neuselbstständiger galt.

Mit der Schließung des Marktes nebenan sollte das Unheil seinen Lauf nehmen!

2007, als der Markt seine Pforten schloss, glaubten wir noch, dass das höchstens ein Jahr dauern könnte. Es dauerte aber länger, die Geschäfte wurden aber trotzdem nicht so schlecht wie befürchtet, weil ich das Angebot umstellte, und nun auch im Winter vermehrt die Kunden direkt bediente. Trotzdem hatte ich natürlich starke Umsatzeinbußen, die aber mittelfristig zu verkraften gewesen wären.

Mittlerweile gab es auch, nach Pfändungen, die ersten Eintragungen ins Grundbuch (Sicherungshypothek), weil wir nicht allen Verpflichtungen sofort nachkommen konnten.

Es sind aber noch viele andere Dinge passiert, die ich gestern erwähnte.

-Im September 2010 hatte man es beim Finanzamt Reinickendorf mal wieder für nötig gehalten, mein Konto zu pfänden (was übrigens für einen Selbstständigen immer eine Katastrophe bedeutet). Man informierte, warum auch immer, die IBB, die mir dann meinen Kredit kündigte, weil sich offenbar meine wirtschaftlichen Verhältnisse verschlechtert hätten. Dass ich ungefähr 3.000EUR in zwei Wochen zahlen musste, um die angedrohte Schufameldung zu verhindern, half natürlich ganz erheblich meine wirtschaftliche Situation zu verbessern. Auch die Rückzahlung an das Finanzamt wurde dadurch erheblich beschleunigt –ich hoffe, Sie verstehen meinen Sarkasmus! Hier wurden wohl vom Finanzamt Daten an die IBB über die Pfändung meines Kontos weitergegeben. (Datenschutz!)

Längst wurde ich bei der Bank als „Armer“ behandelt. Ich habe heute keinen Kredit, keine Überziehung, und bin trotzdem noch selbstständig; das ist ein Wunder.

-Auch sollte mir vor drei Jahren meine Reklametafel verboten werden, die an unserem Haus befestigt ist und auf unser Geschäft hinweist, weil die Tafel das  Denkmalgeschütze Haus „stört“. Nur mit viel Überzeugungskraft war es möglich, das Schild zu erhalten.

Das große Innova-Plakat an (!) dem Denkmalgeschützen Haus stört wohl nicht.

-Vor zwei Jahren wurde das Halte-Verbot in unserer Straße aufgehoben. Samstags und Sonntag darf man nun dort parken, wohl um den Kundenverkehr am Wochenende in die Borsighallen zu erleichtern. Früher hieß es, man dürfe dort nicht parken, weil es den Bürgersteig beschädige. Die Autos, die dort nun speziell an Samstagen „in Massen“ vor unserer Tür stehen, sind offenbar so gebaut, dass sie den Bürgersteig nicht mehr schädigen. Sie zerstören uns an Samstagen aber das Geschäft, weil man unsere Einfahrt nicht mehr finden kann.

Das soll aber genug  sein.

Ich könnte ein Buch mit Episoden füllen, die zeigen sollen, dass wir hier wohl unerwünscht sind! Ich  werde aber in meinen nächsten Mails noch ein paar „lustige“ Episoden zum Besten geben. Ganz unerwähnt soll aber nicht bleiben, dass auf dem zuständigen Amt bis vor kurzen niemand wusste, dass wir hier ein Gewerbe betreiben, dass man mich einer neuen Familie zuordnen wollte, und wir mit unserem Anliegen immer nur verlacht wurden (ich möchte Sie davon ausdrücklich ausschließen, denn ich glaube schon, dass Sie mich gestern ernst genommen haben).

Nun aber endlich zum Kern der Sache.

Ich mache dem Bezirksamt zum Vorwurf, dass das größte Grundstück in unserer Straße nun schon seit fünf Jahren leer steht.

Das Grundstück und seine Umgebung verkommt immer mehr (Ist zu Besichtigen!). Mit Stadtentwicklung hat das nichts zu tun. Mittlerweile ist auch unser Grundstück nur noch 50% dessen wert, was es vor 10Jahren gekostet hätte, weil der Leerstand des Nachbarn die Nutzung unseres Grundstücks immer mehr einschränkt. Dies macht es uns heute unmöglich, das Grundstück zu einem   guten Preis zu verkaufen. Zeitweilig hat unsere Hypothekenbank, weil sie kein Interesse an einer Folgefinanzierung hatte, die Zinsen für den nun genannten „Kontokorrent-Kredit“ auf bis zu 10% erhöht; so tolerierte man uns weiter.

Diese Zinsen können wir natürlich in unserer Situation nicht aufbringen; wir kommen in Rückstand.

Den Rückstand will man natürlich nicht mehr tolerieren, die Zwangsversteigerung wird angekündigt. Ein Verkauf des Grundstücks ist nicht möglich (s.o.); eine Neu- oder Umfinanzierung ist uns verwehrt.

Die Alterversorgung meiner Eltern, meine finanzielle Zukunft, die meiner Kinder sind zerstört. 20Jahre Arbeitskraft (56Stunden jede Woche) sind nun keinen Cent mehr wert.

Das sind die Folgen der verlogenen „Güterabwägung“, die der Bezirk verfolgt. Meine Familie fällt durch das Gitter.

Die Borsighallen, die in Tegel die gesamte Struktur zerstört haben werden auf unsere Kosten geschützt.

Durch Ihre Abwägungen verkommt hier alles und meine Familie wird ruiniert.

 

Ich werde Sie in Zukunft weiter regelmäßig über den Vorgang unserer Enteignung informieren, und auch wann unser Grundstück endlich frei wird; vielleicht ein neuer Parkplatz für die Borsighallen?

 

Mit freundlichen Grüßen.

Oliver Schäfer

 

 Anmerkung: Dazu gibt es auch  Zeitungsartikel im Nord-Berliner vom 12.01.2012 ( http://www.nord-berliner.de/8394-ansiedlung-von-kaufland-in-der-ernststrasse-verhindert-grundstueck-liegt-weiter-brach.html) und in der Berliner Morgenpost vom 28.02.2012

 

 

 Mail vom 03.04.2012 an den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe Martin Lambert.

Unter dem Betreff "Enteignung in der Ernststraße:3a Teil II." schrieb ich folgende Mail:

 

Sehr geehrter Herr Lambert!

 

Wie schon angekündigt, schreibe ich ihnen auch in dieser Woche.

Ich möchte mich zuerst für die riesige Anteilnahme bei unseren Freunden und Kunden bedanken, die mein erster Brief ausgelöst hat!

Ich möchte Ihnen heute meine subjektive Sicht über den Vorgang „Bebauungsplanänderung“ darlegen. Auch hierzu gibt es wieder ein paar „lustige“ Episoden.

Als wir 2008 erfahren hatten, dass endlich auf dem Nachbargrundstück ein neuer Markt (Kaufland) entstehen sollte, waren unsere Freude und Erleichterung sehr groß. Aber schon bald erfuhren wir, dass eine Bebauungsplanänderung anstand, und deshalb eine Veränderungssperre von zwei, b.z.w. drei Jahren möglich sein sollte.

Ich habe mir einen Termin im  Rathaus geben lassen, um mich über die geplante Bebauungsplanänderung zu informieren. Dort zeigte man mir eine große Karte, die von der Ernststraße bis zur Wittestraße reichte (bis zu Top-Tegel). Zu diesem Zeitpunkt tat man noch so, als ginge es nicht nur um das Grundstück in der Ernststraße:5-7, sondern um einen viel größeren Bereich.

Zu meinem Entsetzen war unser Grundstück 3a nicht eingezeichnet. Auf der Karte wohnte ich mit meiner Familie irgendwo auf der anderen Seite bei VW, und von unserem Geschäft war nichts zu sehen. Mein Nachfragen ergab dann auch, dass den Verantwortlichen für die Bebauungsplanänderung das Gewerbe, das wir hier betreiben, nicht bekannt war. Das bedeutet, dass ohne vorherige Begehung oder Besichtigung des Areals die Bebauungsplanänderung durchgeführt wurde; das Rathaus Reinickendorf ist etwa 500 Meter (Luftlinie) von unserem Grundstück entfernt.

Der Bearbeiter sagte mir unter anderem, dass die Arbeitsplätze bei Real in den Borsighallen gefährdet seien, wenn in der Ernststraße 5-7 ein neuer Markt entstehen sollte (Das wäre heute nicht mehr möglich, denn der Realmarkt hat auch ohne neue Konkurrenz seine Pforten leider schließen müssen.)

Nach einem sehr schlechten Gespräch, sagte er mir noch, das ich mich in eine Liste eintragen solle. Auf der Liste fanden sich nur die Namen unserer Nachbarn. Nun hatte ich von den damaligen Pächtern des Restaurants Monticchiello erst von der Möglichkeit gehört, in die Unterlagen zu schauen. Sie waren schon vor uns da, waren aber in der Liste nicht zu finden. Selbst auf mein Nachfragen wurde bestritten, dass die Leute sich über die Änderung informiert hätten.

Zwei Wochen später bat ich um ein weiteres Gespräch, diesmal mit dem Vorgesetzten, weil ich mit dem vorherigen Gespräch sehr unzufrieden war. Dort wurde ich dann auch noch zum Lügner abgestempelt, weil der Bearbeiter beinahe alles abstritt, was er im vorherigen Gespräch gesagt hatte (z.b., das mit dem Realmarkt). Sonst fand man offenbar alles sehr amüsant, denn ich schaute nur in Gesichter, die mich überlegen anlächelten, denn es ging ja nur um meine Existenz.

Noch eine interessante Episode sind die ganzen Bodenproben, die bei unserem Nachbarn genommen wurden. Zwischen 2008-2010 kam man oft mit schwerem Material, um immer wieder Proben mit einem Riesenbohrer nehmen zu können. Ich denke mal, so fünf bis zehn Mal wurden an unterschiedlichsten Stellen Proben genommen. Ich habe später gehört, dass man die Proben wegen eines Gaswerks genommen hätte, das dort mal gestanden haben soll. Ich glaube aber, dass dies zur Schikane gehörte, denn ein Blick ins Heimatmuseums in Hermsdorf hätte gereicht, um zu erfahren, dass auf dieser Seite nie das Gaswerk gestanden hatte, sondern nur die Registratur. Dies ist sogar auf alten Fotos zu erkennen. Man hätte viel Geld sparen können, aber vielleicht war der Weg vom Rathaus nach Hermsdorf einfach zu weit (s.o.)!

Ich hoffe, dass man, wenn der Flughafen Tegel erst einmal weg ist, die gleiche Sorgfalt walten lässt! Auf die Bodenproben bin ich schon jetzt gespannt!

Ich werde Ihnen in meinen nächsten Mails von weiteren Episoden berichten können, auch wieder von persönlichen Schikanen in den letzten Jahren (z.b., von zwei Steuerprüfungen und zwei Zollprüfungen allein in den vergangenen zehn Jahren!).

Ich wünsche Ihnen ein Schönes Osterfest.

Oliver Schäfer

 

Mail vom 18.04.2012 an den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe Martin Lambert.

Unter dem Betreff "Enteignung in der Ernststraße 3a Teil III." schrieb ich folgende Mail:

 

Sehr geehrter Herr Lambert!

 

Ich muss zuerst meiner Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, dass Sie mir auf meine Briefe nicht antworten.

Mir ist durch die vielen Vorgänge in der Vergangenheit bewusst geworden, dass meine Familie und ich kaum von Bedeutung, und unser Wohlergehen nicht von Allgemeininteresse sind, aber es wäre schon nett gewesen, sich zu einigen Punkten zu äußern!

Gerne hätte ich zu den vielen Ungeheuerlichkeiten, die ich in den ersten beiden Briefen beschrieben habe, Ihre Gegenrede gelesen, aber leider bleiben Sie die Antworten schuldig.  Das zeigt  auch wieder, dass wir unerwünschte Personen sind, die man am besten ignoriert.

Wir waren immer schon nur dann von Bedeutung, wenn es um das Bezahlen von Steuern oder ähnlichen ging!

Davon wollte ich Ihnen ja auch noch berichten. Wir hatten, ich glaube im Jahre 2003 eine Steuerprüfung, die in einer Katastrophe endete. Der Steuerprüfer(ich glaube sein Name war Stolz) fand keine besonderen Sachen, allerdings ist das Geschäft auf dem Grundstück einer Grundstücksgemeinschaft. Diese Gemeinschaft besteht zu gleichen Teilen aus meinen Eltern (50%) und mir (50%). Der Prüfer ist auf eine „grandiose“ Geldbeschaffungsidee gekommen: Wenn Dieter Schäfer, dem zu diesem Zeitpunkt, das Geschäft gehörte, nur Eigentümer der Hälfte des Bodens ist, kann er auch nur die Hälfte der Kosten für das Geschäft absetzen; die andere Hälfte stellt ihm Oliver Schäfer kostenfrei zu Verfügung. Immense Forderungen von circa 80.000EUR waren die Folgen, die wir natürlich niemals hätten aufbringen können. Wir entschlossen uns zu einem Einspruch, den unsere damalige Steuerberaterin nicht mittragen wollte. Wir mussten uns einen Anwalt nehmen. Der stritt sich dann mit unserer Steuerberaterin, die dann verärgert das Mandat niederlegte.

Der Rechtsanwalt kostete auf Grund des hohen Streitwertes sehr viel Geld, jeder Brief an das Finanzamt kostete den Gegenwert eines mittelgroßen Urlaubs. Unter normalen Umständen hätten wir die Kosten auch ersetzt bekommen, allerdings lenkte das Finanzamt vor Beginn eines Prozesses ein; hätten wir dort Recht bekommen, wären wir nicht auf den Kosten sitzen geblieben. Das Finanzamt wollte sich dieses Geld aber wohl sparen (alles nach Recht und Gesetz, aber auf unseren Rücken).

Schon damals habe ich über den Bundestagsabgeordneten Herrn Gewalt den Peditionsausschuss des Deutschen Bundestages angerufen, und um Hilfe gebeten. Ich bekam nach etwa 18 Monaten zur Antwort, dass unsere Angelegenheit durchaus schwierig gewesen sei, man aber gegen keinen Beamten vorgehen könne.

Nebenbei war es niemals meine Absicht gegen irgendjemanden vorzugehen, wir hatten uns vor oben erwähnter Willkür Schutz versprochen, die man uns aber offenbar nicht gewähren wollte.

Ich glaube, mein Vater hat sich bis zur Übergabe des Geschäfts im Jahr 2007, weder finanziell noch psychisch von den Folgen dieser Überprüfung erholt. Das waren für meine Familie schlimme Wochen und Monate.

Wir hatten dann 2010 erneut eine Steuerprüfung, die „schlimme“ Fehler bei der privaten Heizkostenrechnung aufdecken konnte. Ich vermute heute, dass wir die zweite Prüfung hatten, weil wir es gewagt hatten, uns zu beschweren. Anders kann ich mir zwei Überprüfungen in so kurzer Zeit nicht erklären! Wie schon geschrieben, kann es aber auch sein, dass ich durch die Ereignisse der letzten Jahre an Verfolgungswahn leide, was mir kaum zu verdenken wäre.

Es ist nicht so, dass ich ihnen o.g. Begebenheiten zum Vorwurf mache; ich will Ihnen aber verdeutlichen, welche Erfahrungen wir in den letzten Jahren gemacht haben.

Ich werde mich wieder bei Ihnen melden, um Ihnen von merkwürdigen aktuellen Vorkommnissen zu berichten.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Oliver Schäfer

 

Antwortmail von Herrn Martin Lambert vom 18.04.2012

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,
Sie geben mir Ihre Verwunderung zur Kenntnis, dass ich auf Ihre bisherigen Mails nicht geantwortet habe.Ich bitte um Verständnis, dass ich zu den damaligen Ereignissen, insbesondere wenn es sich um Vorgänge handelt, die zum Beispiel mit dem Finanzamt zu tun haben, für das ich überhaupt keine Kompetenz habe, nicht bewertend Stellung nehmen kann. Auch zu früheren Ereignissen, die meine eigene Verwaltung betreffen, kann ich natürlich rückwirkend auch nicht Stellung beziehen.
Falsch ist auf jeden Fall Ihre Aussage, dass mir Ihre Familie und Sie selbst nicht wichtig sind, aber ich sehe leider keine Möglichkeit, hier helfend einzugreifen.

Mit freundlichen Grüßen, Martin Lambert Bezirksstadtrat


Mail an Herrn Martin Lambert vom 19.04.2012


Sehr geehrter Herr Lambert!
Mit der Beschreibung der steuerlichen Dinge wollte ich nur deutlich machen, wann wir für die Stadt von Bedeutung sind, und wie mit uns umgegangen wird. Es ging mir bei der Beschreibung nicht darum, dass Sie dazu Stellung nehmen sollten.

Aber die vielen anderen Dinge bleiben unbeantwortet: 

- Was oder wer sind die Allgemeininteressen, die den Ruin meiner Familie rechtfertigen?

- Ist der Ablauf der Bebauungsplanänderung tadellos verlaufen?

- Ist es in Ordnung, dass die Gegend um die Ernststraße:5-7 immer mehr verkommt?

Ich könnte noch mehr Fragen stellen, aber das habe ich ja schon ausführlich getan. Noch etwas, ich habe Sie in Ihrer Funktion als Stadtrat angeschrieben, nicht als Privatperson. Ihr Amt hat vor Ihnen jemand anderes inne gehabt, Sie haben dessen Funktion übernommen, und natürlich auch dessen Verantwortungsbereich. Wenn Sie die Entscheidungen Ihres Vorgängers nicht mittragen könnten, hätten Sie das Amt nicht übernehmen dürfen! Ich muss zuletzt aber doch etwas ironisch werden. Ich fühle mich bei Ihrer Antwort in meine Schulzeit versetzt, "das kann ich nicht wissen, da habe ich gefehlt!"

 

Mit freundlichen Grüssen,

Oliver Schäfer

 

Mail an Herrn Martin Lambert vom 27.04.2012

 

 

Sehr geehrter Herr Lambert!

 

Ich warte weiter auf die Beantwortung meiner Fragen!

Natürlich sind Sie nicht verpflichtet, mir auf meine Fragen zu antworten; das sehe ich ein!

Ich denke schon, dass, obwohl Sie das in Ihrer Antwortmail verneint haben, doch einige meiner Anliegen in Ihren Kompetenzbereich fallen, aber auch auf diese erhielt ich keine Antworten.

Deshalb möchte ich Sie nun höflichst bitten, mir zu schreiben, in wessen Kompetenzbereich meine Anliegen fallen, damit ich gegebenenfalls mit der Person Kontakt aufnehmen kann. Es geht dabei beispielsweise um den Ablauf der Bebauungsplanänderung, den ich Ihnen aus meiner Sicht beschrieb (war das in Ordnung!?), das Parken in unserer Straße, das Reklameschild am Denkmalgeschützten Haus (die Ungleichbehandlung!), und noch ein paar andere Dinge, die Sie in früheren Mails nachlesen können.

Ich werde Ihnen auch heute von keinen neuen Episoden berichten, weil ich befürchte, dass die Vorkommnisse nicht in Ihren Kompetenzbereich fallen.

Ich hoffe aber trotzdem, dass Sie mich an die Damen und Herren weiterleiten, die dafür zuständig waren oder noch sind.

Es wäre auch nett, wenn Sie mir die Namen der zuständigen Personen zügig mitteilen könnten, denn meiner Familie und mir läuft die Zeit davon!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Oliver Schäfer


Antwortmail von Herrn Martin Lambert vom 27.04.2012

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,

 

Sie wissen, dass sich der Bezirk gerade in "juristischen Diskussionen"über Ihr Nachbargrundstück befindet, selbstverständlich sind wir der Auffassung, dass der Ablauf der B-Planänderung korrekt war. Insofern wäre dies nur über juristische Schritte zu klären.Über Fragen einzelner Sachbereiche, z.B. Denkmalschutz, finden Sie die richtigen Ansprechpartner auf meiner Homepage unter www.reinickendorf.de, dort unter Bezirksbürgermeister /Stadträte und dann auf meiner Abteilungsseite.

Mit freundlichen Grüßen Martin Lambert Bezirksstadtrat

Mail vom 09.05.2012 an den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe Herrn Martin Lambert.

Unter dem Betreff:"Enteignung in der Ernststraße 3a Teil IV." schrieb ich folgende Mail:  

 

Sehr geehrter Herr Lambert!

 

Zuerst muss ich mich verwundert über Ihre letzte Antwort äußern.

Sie schrieben, ich solle mich unter www.reinickendorf.de mit meinen Anliegen an Ihre Abteilungsleiter wenden.

Wenn das ganze nicht so traurig wäre, müsste ich nun laut lachen. Das ist genauso, als wenn Sie einem Ertrinkenden in höchster Not (den Sie übrigens mit über Bord geworfen haben!) von einem Luxusdampfer aus zurufen, er solle doch bitte nicht so laut „Hilfe“ schreien, denn nur zehn Kilometer weit sei doch eine Insel!

Wissen Sie eigentlich noch, wofür das „C“ in der CDU steht? Es steht nicht für „Capitalism“, sondern für „Christlich“. Ein hohes Gebot des Christentums ist „Nächstenliebe“. Das was Sie betreiben hat nichts damit zu tun. Die Antwort (?),  die Sie mir mit Ihrer letzten Mail gegeben haben,  zeigt nur, dass Sie abwehren und wegschieben, und hoffen, nichts mehr von mir zu hören!

Haben Sie sich schon einmal von einem politischen Laien aufzeigen lassen, wie schwierig es ist, Antworten von Verwaltungen oder Politikern zu bekommen? Deswegen hatte ich mich doch an Sie gewandt!

Es gibt in Kairo ein berühmtes Verwaltungsgebäude; mir fällt leider im Moment der Name nicht ein. Dieses Haus ist der Inbegriff der Bürokratie, die sich selbst genügt. Leute sollen sich schon aus lauter Verzweiflung aus den Fenstern gestürzt haben, weil sie immer und immer wieder vertröstet oder abgewehrt wurden. Ich musste leider in den letzten Wochen die Erfahrung machen, dass der Nil wohl durch Reinickendorf fließt!

Sie müssen  mindestens zwei oder drei Mal  schreiben, um überhaupt eine Antwort zu bekommen. Meistens wird dann telefonisch geantwortet, weil sich niemand schriftlich äußern will oder kann, oder es wird einfach abgewehrt, mit zum Teil üblen rhetorischen Ohrfeigen. Zu den Sachverhalten selbst wird nie geantwortet (so wie Sie sich übrigens bisher auch zu keinem Sachverhalt äußern). Manche antworten gar nicht, wie beispielsweise Herr Frank Steffel, der doch eigentlich für Tegel zuständig ist!

Faszinierend ist auch zu erfahren, wann gearbeitet wird. Zwei Wochen vor oder nach Ostern war es ganz schwierig, um den ersten Mai auch, jetzt blüht mir Himmelfahrt und Pfingsten, und dann geht es auch schon in die Sommerferien.

Sie mögen das als Vorurteil werten, aber ich erlebe das gerade. Einem Selbstständigen, dem ultimative Fristen gesetzt werden und die Zeit davon läuft, stößt das ganz übel auf!

Auch finde ich es unangemessen, die ganze Sache als juristisches Problem zu sehen. Mir ist schon klar, dass Sie glauben, dass Sie sich dann nicht  damit auseinandersetzen müssen. Man kann politische Entscheidungen immer der Judikative zuschieben, das heißt Verwaltung statt Politik, hat aber dann nichts mehr mit Demokratie zu tun.

Damit komme ich zum „D“ in „CDU“. Das „D“ steht für „Demokratisch“. Demokratie ist aber nicht nur seine Stimme einmal in vier Jahren abgeben zu dürfen. Demokratie bedeutet auch, dass vor allem von den verantwortlichen Beamten und Mandatsträgern den Mitgliedern der Gesellschaft ein möglichst sicheres Umfeld geschaffen wird. Es kann nicht im Sinne der Demokratie sein, dass die Interessen der „Starken“ geschützt werden, um die „Kleinen“ zu schädigen, so wie das hier geschieht!

Wir werden durch einen Verwaltungsakt ruiniert, der die „ Hallen am Borsigturm“ schützt. Wieso brauchen Firmen wie REWE oder Media-Markt (Metro-Gruppe) Schutz?

Familien und Betriebe wie wir  brauchen Schutz!

Das „U“ in „CDU“ steht für „Union“. Menschen mit ähnlichen Interessen bilden eine Union um Ihre Werte und Vorstellungen besser verwirklichen zu können. Union steht hier nicht für eine AG oder ähnliches (s.o.), die kapitalistische Interessen verfolgt, sondern für eine Wertegemeinschaft, die die christlichen Werte („C“) schützen will. Ich bin mir sicher, dass der Schutz eines Einkaufszentrums nicht den Wertvorstellungen dieser Union entspricht!

Aber das Problem in der Ernststraße 3a erledigt sich bald; da kann ich Sie beruhigen. Unsere Bank hat nun, wie angekündigt, die Hypothek gekündigt, und zur Fälligkeit gestellt. Man ist (natürlich!) nicht bereit die (von außen verursachten) Schwierigkeiten, die wir haben, zu tolerieren. Das verstehe ich natürlich auch; wir gehören auf die Straße und haben gefälligst den Mund zu halten, selbst wenn uns die Hände abgehackt werden!

Also, Sie können mit unserem Grundstück in Zukunft planen. Es gibt sicher genug potente Investoren, die den Grundstückspreis (mit politischer Unterstützung) wieder in die Höhe treiben, wenn wir weg sind!

Noch etwas, ich würde mir wirklich wünschen, dass Sie es doch riskieren, sich zu vielleicht zu einem Sachverhalt zu äußern; Denkmalschutz, Parkverbot, Bebauungsplanänderung, Schutz des Einkaufszentrums, Bohrungen, etc.!

Ich lasse wieder von mir hören!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Oliver Schäfer